Landausflüge auf Sardinien

Sardischer Traumstrand

Sardischer Traumstrand

Landausflüge auf Sardinien bieten die Gelegenheit, die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres kennenzulernen. Die ca. 270 Kilometer lange und 145 Kilometer breite Insel ragt als stark zerklüftetes und vielgestaltiges Gebirgsmassiv aus dem westlichen Mittelmeer. Sardinien ist für seine oft kilometerlangen, feinsandigen Strände berühmt. Bizarre Felsformationen sorgen für eigentümliche Reize. Für Mittelmeer Kreuzfahrten sind die Häfen Olbia im Norden und Calgiari im Süden von Bedeutung. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Touristeninformation.

Landausflüge in Olbia

Nicht zuletzt aufgrund ihrer Nähe zur Costa Smeralda hat sich die kleine Hafenstadt Olbia im Nordosten Sardiniens zu einem beliebten Kreuzfahrtziel im westlichen Mittelmeer entwickelt. Olbia ist mit knapp 60.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Sardiniens. Der bedeutendste Hafen der Insel präsentiert sich als moderner Industriestandort und wird von Touristen vor allen Dingen als Verkehrsdrehscheibe genutzt. Es gibt einen modernen Flughafen und einen bedeutenden Fährhafen.

Olbia auf eigene Faust

Der Hafen von Olbia ist ein bedeutender Passagierhafen mit ca. 5 Millionen Gästen im Jahr. Kreuzfahrtschiffe machen an den Liegenplätzen entlang der Isola Bianca Wharf fest. Auf der langen künstlich aufgeschütteten Halbinsel gibt es ein modernes Kreuzfahrtterminal und mehrere Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe und Fähren. Wer Landausflüge in Olbia auf eigene Faust gestalten möchte, kann folgende Verkehrsmittel nutzen:

Olbia im Überblick

Olbia im Überblick

Zu Fuß

Die kleine Stadt Olbia kann man bequem zu Fuß erkunden. Am Fuß der Halbinsel, auf der sich der Kreuzfahrthafen befindet, liegt gleich das Museo Archeologico di Olbia. Über die Corso Umberto I gelangt man in die Altstadt. Die Entfernungen sind nicht sehr groß.

Busse

Kreuzfahrtschiffe in Olbia

Kreuzfahrtschiffe in Olbia

Die Kreuzfahrturlauber können einen kostenlosen Shuttlebus in die Stadt nehmen. Die Busse halten an der Piazza Elena di Gallura. Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, sieht man das Rathaus. Hier hat die Touristeninformation ihr Büro.

Wer möchte, kann einen Bus der Olbia City Tour besteigen. Die oben offenen Busse fahren auf einer siebzigminütigen Runde durch die Stadt und Umgebung und halten z.B. auch am beliebten Pittulongu Strand. Die Firma Sun Lines (sunlineseliteservice.com) betreibt noch einige weitere Buslinien. Leider ist die Webseite nur in italienischer Sprache. Das gilt leider auch für die Webseite der regionalen Busgesellschaft ASPO (aspoolbia.it), die in Olbia und Umgebung ein gut ausgebautes Busnetz betreibt. Für Kreuzfahrer besonders interessant ist die ASPO Linea 40. Der so genannte Bus Spiagge Express (Strand Express) fährt im Sommer alle 30 Minuten zum Pittulongu Strand. Der erste Bus startet um 9.30 Uhr am Molo Brin Parkplatz gegenüber der Touristeninformation (Nr. 40 auf der Karte). Das Tagesticket kostet 5 Euro.

Öffentliche Busse starten an der Via Goffredo Mameli. Das ist etwa 800 Meter vom Haltepunkt der Shuttlebusse entfernt. Auf der Karte ist die Stelle mit ASPO markiert. Ein Bus der Linie 4 fährt zu nördlich gelegenen Stränden Pittulongu und Bados.

Mietwagen

Blick auf Olbia und den Hafen

Blick auf Olbia und den Hafen

Europcar hat eine Station in der Via Genova, 67. Das ist in der Nähe der Touristeninformation. Hertz hat ein Büro in der Via Regina Elena Nr. 34. Das ist etwas 700 Meter vom Haltepunkt des Shuttlebusses und der Touristeninformation entfernt. Weitere Anbieter sind am Flughafen vertreten.

Sehenswürdigkeiten in Olbia

Olbia hat ihren Gästen doch einiges zu bieten. In den kleinen Gassen der für Autos weitgehend gesperrten Altstadt locken stilvolle Lokale, an der Flanier- und Shoppingmeile Corso Umberto l, die vom Hafen direkt ins Zentrum führt, haben internationale Modelabels Dependancen eröffnet. Sehenswert ist die romanische Basilika San Simplicio. Das Archäologische Museum bewahrt Schätze aus der Frühzeit Olbias und der römischen Antike auf. Ungefähr 5 km nördlich von Olbia befindet sich das Castello di Cabu Abbas auf dem Gipfel des Hügels Punta Casteddu. Die Anlage entstand in der Bronzezeit im 1.500 vor Christus.

Costa Smeralda

Die Costa Smeralda beginnt nördlich von Olbia und bezaubert durch eine unvergleichliche Naturlandschaft. An der felsigen und klippenreichen Küste liegen verträumte Buchten mit Traumstränden versteckt. Das Meer funkelt in der Sonne smaragdgrün. Die Ferienvillen und Luxusresorts, die hier entstanden, sind der Landschaft angepasst, Farben und Formen der Häuser von der Natur beeinflusst. Die Erbauer von Porto Cervo, dem erst 1962 gegründeten Hauptort der Costa Smeralda, ließen sich von der traditionellen sardischen Architektur inspirieren. Das malerische Städtchen ähnelt einem historisch gewachsenen Dorf und ist doch ein schicker, mondäner Ferienort, der seinen Gästen allen nur erdenklichen Luxus bieten kann.

Strände in der Nähe

Pittulongu

Pittulongu

Der Hausstrand von Olbia ist der Strand von Pittulongu, der wenige Kilometer nördlich der Stadt liegt. Der in mehrere Abschnitte unterteilte Strand ist zum Beispiel mit dem Beach Bus sehr gut erreichbar. Es gibt Liegen, Sonnenschirme, Wassersport und gute Restaurants. Aber nicht nur an der Costa Smeralda, sondern auch an dem Küstenabschnitt südlich von Olbia finden sich einige traumhafte Badestrände. Besonders erwähnenswert ist Badestrand von Porto Istana auf der Landzunge Capo Ceraso.

Maddalena-Archipel

Das Maddalena-Archipel mit einer Fähre von der Küstenstadt Palau aus zu erreichen. Die Inselgruppe ist ein Paradies für Segler, Surfer und Taucher. Obwohl die Inseln bereits im 18. Jahrhundert besiedelt wurden, finden sich hier noch viele unberührte Plätzchen, einsame Buchten und Strände. Das rund 12.000 Einwohner zählende Städtchen La Maddalena auf der gleichnamigen Hauptinsel hingegen präsentiert sich als urbaner, lebendiger Ort mit einer ausgezeichneten touristischen Infrastruktur. Große Teile des Maddalena-Archipels sind als Nationalpark ausgewiesen.

Landausflüge in Cagliari

Palazzo Communale

Palazzo Communale

Cagliari ist mit ca. 155.000 Einwohnern die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum Sardiniens. Die Stadt liegt im Süden der Insel und ist an drei Seiten vom Meer, Lagunen und Salinen umgeben. Der wunderschöne Stadtstrand von Cagliari, der Poetto-Strand, ist ca. acht Kilometer lang. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Cagliari stark zerstört. Große Teile des Stadtgebiets werden daher von Neubauten geprägt. Allein im historischen Zentrum, das hinter dem Hafen beginnt und sich bis zum Burgberg hinaufzieht, finden sich noch zahlreiche architektonische Zeugnisse aus der wechselvollen Stadtgeschichte. Obwohl das historische Zentrums Cagliaris überschaubar ist, erfordert ein Stadtbummel eine gewisse Kondition. Immerhin geht es vom Hafen- bis zum Burgviertel Castello immer bergan. Weitere Informationen für Ihre Landausflüge in Cagliari finden Sie auf der Webseite der Touristeninformation.

Cagliari auf eigene Faust

Die Kreuzfahrtterminals

Die Kreuzfahrtterminals

Kreuzfahrtschiffe machen innenstadtnah im Hafen der Stadt fest. Es gibt Kreuzfahrtterminals an der Molo Rinascita (auf dem Bild links) und an der Molo Ichnusa (auf dem Bild rechts). Am Kopfende des Hafens verläuft die Via Roma, dahinter beginnt die Altstadt. Zur Orientierung hier ein Stadtplan im Pdf-Format.

Die Hafengesellschaft bietet einen kostenlosen Shuttlebus, der die Kreuzfahrer aus dem Hafen heraus fährt. Bei unserem letzten Besuch fuhr der Bus zur Piazza Matteotti. Dort befindet sich der Busbahnhof für die Überlandbusse (Autostazione ARST) und dahinter auch der Hauptbahnhof. Das auffällige neugotische Gebäude ist der Palazzo Communale, das ehemalige Rathaus. Um die Ecke führt die breite Straße Largo Carla Felice in die Altstadt.

Wer möchte, kann an der Piazza Matteotti einen öffentlichen Bus der Linien PF und PQ zum Poetto-Strand nehmen. Informationen gibt es auf der Webseite der Busgesellschaft CTM-Spa (ctmcagliari.it). Ein grüner, offener Bus der City Tour Cagliari (citytourcagliari.com) bietet einstündige Stadtrundfahrten mit mehreren Haltepunkten an. Los geht es an der Piazza Yenne und der Fahrpreis liegt bei 10 Euro. Unterwegs gibt es Informationen auch in deutscher Sprache.

Landausflüge in Cagliari buchen

Costa Diadema in Cagliari

Costa Diadema in Cagliari

Beispielhaft fügen wir hier eine Übersicht der Landausflüge in Cagliari von MSC Kreuzfahrten bei. Sorgfältig ausgewählte Landausflüge und Aktivitäten lokaler Ausflugsveranstalter finden Sie bei Meine Landausflüge, Viator oder Kreuzfahrtausflüge.de.

Sehenswürdigkeiten in Cagliari

Cagliari kann man gut zu Fuß erkunden. Allerdings geht der Weg häufig bergauf. Direkt an der Stirnseite des Hafenbeckens verläuft die palmengesäumte Via Roma mit ihren klassizistischen Arkadenhäusern. Hier findet man schöne Straßencafes und Edelboutiquen dicht an dicht. In die Stadt hinein führt die mondäne Straße Largo Carlo Felice. Große Banken und Kaufhäuser haben hier ihren Sitz.

Marina

Das alte Stadtviertel, dass von der Via Roma, der Largo Carla Felice und im Norden durch die Via Guiseppe Manno begrenzt wird, ist das Hafenviertel Marina. Die etwas schmuddeligen Gassen  des Quartiers wurden bereits im Mittelalter angelegt. Hier findet man kleine Geschäfte, Handwerksbetriebe und volkstümliche Lokale, die für ihre ausgezeichnete Küche bekannt sind.

Castello

Fassade der Kathedrale

Fassade der Kathedrale

Zurück zu Straße Largo Carla Felice. Hinter dem Denkmal für Carlo Felice von Savoyen führt ein steiler Weg zum Burgviertel Castello hinauf. Große Teile der Festung wurden bereits im frühen 14. Jahrhundert unter der Regie von Pisanern, die Cagliari kurze Zeit besetzt hielten, angelegt. Innerhalb der Mauern lebten ursprünglich nur Adelige, kirchliche Würdenträger und Regierungsbeamte. Die Fassade der Kathedrale Santa Maria ist zwar auch ein gutes Beispiel für den pisanisch-romanischen Stil, im Innern überwiegen jedoch barocke Elemente.

Aussichtspunkte

Die Kletterei hat in Cagliari auch ihre Vorteile. Von oben hat man einen schönen Blick auf Stadt und Hafen. Die Bastione San Remy am Südende des Castello ist eine riesige Aussichtsterrasse zum verweilen und Fotos machen. Auffällig sind die beiden mächtigen Wehrtürme, der Torre di San Pancrazio und der Torre dell’Elefante. Die Wehrtürme waren die Zugänge zum Burgviertel Castello und wurden von den Pisanern errichtet. Man kann die Türme heute besteigen und die Aussicht genießen.

Torre dell'Elefante

Torre dell’Elefante

Archäologisches Museum

Das außerhalb der Festungsmauern und vom Hafen aus gesehen hinter dem Burgviertel Castello errichtete Museo Archeologico Nazionale informiert anschaulich und umfassend über die sardische Geschichte und wartet mit einer einzigartigen Sammlung nuraghischer Bronzeskulpturen auf.

Botanischer Garten

Ein empfehlenswertes Ziel für Gartenfreunde ist der Orto Botanico dell’Università di Cagliari. Der Garten ist eine Oase Mitten in der Stadt, insbesondere an heißen Tagen. Am Ende des Gartens befindet sich das römische Amphitheater auf dem 2. Jahrhundert vor Christus. Es wird heute im Sommer für Konzerte genutzt.

 

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