Landausflüge in Messina

Landausflüge in Venedig

Blick auf Messina

Landausflüge in Messina sind ein recht häufiges Vergnügen. Messina liegt an der nach ihr benannten Meerenge zwischen der Nordostspitze Siziliens und dem italienischen Festland. Hier müssen viele Kreuzfahrtschiffe ohnehin durch. Da bietet sich ein Zwischenstop an. Die Hafenstadt mit ihren knapp 240.000 Einwohnern ist deshalb ein beliebtes Ziel von Mittelmeer Kreuzfahrten. Gleich bei der Einfahrt in die Hafenbucht werden die Schiffe von dem imposanten Forte San Salvatore aus dem 17. Jahrhundert begrüßt. Das Zentrum ist nur wenige Gehminuten von der Anlegestelle der Kreuzfahrtschiffe entfernt. Hier präsentiert sich Messina urban und modern. Landausflüge führen auch zum Vulkan Ätna und nach Taormina. Hier finden Sie Informationen für die Planung Ihrer Landausflüge in Messina auf eigene Faust.

Messina auf eigene Faust

Kreuzfahrtschiffe machen im Hafen von Messina entlang der Via Garibaldi (s. Karte unten) fest. Die Straße, die zwischen der Via Garibaldi und dem Hafenbecken verläuft, heißt Via Vittorio Emanuele II. Hier befindet sich das Kreuzfahrtterminal. Es können mehrere Kreuzfahrtschiffe in einer langen Reihe anlegen. Lassen Sie sich nicht von dem Begriff “Stazione Marittimo” auf der Karte täuschen. Die Stazione ist für den Fährverkehr.

Messina im Überblick

Messina im Überblick

Zu Fuß

Wenn man über die Via Vittorio Emanuele II und die parallel verlaufende Via Garibaldi geht, ist man in der Altstadt. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie die Kathedrale Maria Santissima Assunta, sind bequem zu Fuß zu erreichen. Wer Messina erkunden möchte, braucht kein Verkehrsmittel.

Busse

Kreuzfahrtterminal Messina

Kreuzfahrtterminal Messina

Die Firma City Sightseeing Messina betreibt von April bis November einen Open Bus (Hop-on Hop-off) Service mit zwei Linien. Die blaue Linie fährt durch die Stadt (eine Runde 45 Minuten), die rote Linie fährt die Küste entlang bis an den Eingang der Straße von Messina (eine Runde 120 Minuten).

Die öffentliche Busse und die Straßenbahnlinie werden von ATM Messina (atm.messina.it) betrieben. Die Straßenbahn (eine Linie) fährt immer die Küste entlang (man sieht die Schienen am Hafen). Man kann mit der Straßenbahn den Bahnhof oder das Museo Regionale erreichen.

Überregionale Busverbindungen findet man auf der Webseite von Interbus Autolinee (interbus.it). Es gibt z.B. eine recht häufige Direktverbindung nach Taormina. Eine Fahrt dauert allerdings 1.45 Minuten. Das ist für Kreuzfahrer in der Regel nicht machbar. Die Busse starten an der Piazza della Repubblica vor dem Bahnhof.

Taxen

Blick auf den Anleger

Blick auf den Anleger

Zahlreiche Taxen warten am Hafenausgang auf Kundschaft. Angeboten werden insbesondere Fahrten zum Ätna oder nach Taormina. Auf der Webseite von Messina Taxi (messinataxi.com) kann man verschiedene Touren auch im Voraus buchen.

Die Bahn

Der Hauptbahnhof (Stazione Centrale) ist ca. 1,5 Kilometer von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe entfernt. Eine Fahrt nach Taormina (Taormina-Giardini) dauert zwischen 40 und 60 Minuten. Verbindungen findet man auf der Webseite von Trenitalia.com. Vom Bahnhof Taormina-Giardini muss man noch einen Bus ins Zentrum nehmen.

Autovermietung

Hertz, Avis und Sicilcar haben Stationen auf der anderen Straßenseite. Wir würden ein Auto vorab reservieren.

Landausflüge in Messina buchen

Beispielhaft fügen wir hier eine Übersicht der Landausflüge in Messina von MSC Kreuzfahrten bei. Alle Reedereien haben ein vergleichbares Programm. Sorgfältig ausgewählte Landausflüge und Aktivitäten lokaler Landausflugsveranstalter finden Sie zum Beispiel bei Viator. Viel Spaß machte die Segway-Tour.

Sehenswürdigkeiten in Messina

Die wichtigsten Ziele für Urlauber, die das Kreuzfahrtschiff in Messina verlassen, sind Taormina, der Ätna und natürlich die Stadt selber.

Messina

Messina Duomo

Messina Duomo

Messina ist eine schöne Stadt für einen ausgiebigen Stadtbummel. Alles ist vom Schiff aus bequem zu Fuß erreichbar. Wann hat man das schon mal. Viele Gebäude im Stadtzentrum sind neu. Das liegt an wiederholten Zerstörungen durch Erdbeben und einen Bombenangriff im 2. Weltkrieg. Es gibt deshalb nur relativ wenige historische Baudenkmäler wie Kirche Santissima Annunziata dei Catalani aus dem 12. Jahrhundert an der Piazza Duomo. Die Kathedrale Maria Santissima Assunta auf der anderen Seite des Platzes wurde bei dem Bombenangriff im 2. Weltkrieg leider stark beschädigt und musste wieder aufgebaut werden. Einige Gehminuten südöstlich der Piazza Duomo lohnt die Kirche Santa Maria degli Alemanni einen Besuch. Das Gotteshaus wurde im 13. Jahrhundert vom Deutschritterorden errichtet und ist der einzige rein gotische Sakralbau Siziliens. Im Museo Regionale am Viale della Liberia (erreichbar z.B. mit der Straßenbahn) sind Reste vieler bei dem großen Erdbeben von 1908 zerstörten Kirchen und Paläste ausgestellt.

Messina bietet sich als Ausgangspunkt für Landausflüge zum Ätna oder aber in das rund 45 km weiter südlich gelegene Taormina an.

Der Ätna

Am Ätna

Am Ätna

Europas mit gut 3.300 Metern größter Vulkan ist ca. anderthalb Stunden von Messina entfernt. Mit der Funivia dell’Etna (Seilbahn) kann man die Bergstation la Montagnola auf ca. 2500 Metern erreichen. Von oben hat man einen wunderbaren Blick auf die umliegende Lavalandschaft und die Stadt Catania tief unten am Fuße des Berges. Von der Bergstation kann man zu Fuß oder mit Geländewagen weiter aufsteigen bis zum Torre del Filosofo auf 3.000 Meter.

Der Ätna gehört zum Weltnaturerbe der Unesco und ist ständig aktiv. Am 3. Dezember 2015 gab es zuletzt einen größeren Ausbruch.

Taormina

Castelmola Taormina

Castelmola Taormina

Seit seiner Entdeckung durch Italienreisende wie Goethe hat sich das reizvoll zwischen Vulkan und Meer gelegene Küstenstädtchen (ca. 10.000 Einwohner) zu einem Besuchermagneten entwickelt. Im 19. Jahrhundert zog es Europas High Society hierher, heute wird Taormina von Touristen aus allen gesellschaftlichen Schichten und Regionen bevölkert. Natürlich auch von Kreuzfahrern.

Hauptattraktion ist das in einen Hang gebaute antike Theater, das einen herrlichen Blick auf den schneebedeckten Ätna und über die Küste gewährt. Seine Anfänge gehen auf griechische Kolonisten zurück. Die heute sichtbaren Ruinen stammen aus römischer Zeit.

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