Landausflüge in Villefranche sur Mer

Landausflüge in Villefranche sur Mer

Villefranche sur Mer

Villefranche sur Mer ist ein wunderschönes kleines Städtchen an der französischen Cote d’Azur und zudem ein wichtiger Kreuzfahrthafen in Frankreich. Viele Kreuzfahrtschiffe laufen auf einer Mittelmeer Kreuzfahrt die kleine Stadt an der Stadtgrenze von Nizza an. Bummeln Sie ein wenig durch die Altstadt und/oder verbringen Sie ein paar Stunden am Strand. Beliebte Landausflüge in Villefranche sur Mer sind Abstecher nach Nizza und Monaco. Insbesondere Nizza ist nur einen Katzensprung entfernt und gut zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Office de Tourisme. Landausflüge lokaler Anbieter für einen Tag in Nizza oder in Monte Carlo finden Sie z.B. bei Viator.

Auf eigene Faust

Grandeur of the seas ankert vor der Küste

Grandeur of the Seas ankert vor der Küste

Die Kreuzfahrtschiffe ankern von der Küste. Die Gäste werden mit Tendern zu einem Kreuzfahrt-Terminal an der Place Wilson in Villefranche zur Mer gefahren. Dort hat die Touristeninformation einen Informationsstand. Hier bekommen Sie Stadtpläne und Informationen zu Bahn- und Busverbindungen. Vor dem Terminal gibt es einen Taxistand. Hier ein Stadtplan für Ihren Rundgang auf eigene Faust.

Wenn Sie nach Nizza oder Monaco fahren möchten, empfehlen wir die Bahn. Der Bahnhof ist ca. 600 Meter vom Hafen entfernt. Einfach am Meer entlang in nördlicher Richtung gehen. Die Fahrt nach Nizza (Hauptbahnhof Nice Ville) dauert nur wenige Minuten, nach Monaco fährt man etwa eine Viertelstunde. Informationen zu den Zügen gibt es auf der Webseite der französischen Bahn SNCF (sncf.com). Die Regionalzüge der SNCF heißen TER. Man wählt zuerst die Region (Provences-Alpes Cote d’Azur) aus und kann dann die Bahnverbindungen selektieren. Tickets kann man im Bahnhof an Automaten oder an Schaltern kaufen.

Alternativ können Sie auch den Bus nach Monaco oder nach Nizza nehmen. Bus Nr. 80 nach Nizza (Ziel: Bahnhof Riquier) startet stündlich in umittelbarer Nähe des Hafens. Die Busse Nr. 81 und Nr. 100 (bzw. 100X) fahren ebenfalls nach Nizza (Ziel: Station J.C. Bermond Bus Stop) und starten alle 15 bis 20 Minuten am Octroi Busbahnhof (Arrêt de bus Octroi). Die Fahrzeit liegt bei ca. 15 Minuten. Der Busbahnhof Octroi in Villefranche sur Mer befindet sich hinter dem Fußballplatz an der Bd. Princesse Grace de Monaco. Bus 100 ist eine regionale Buslinie, die auch nach Monaco fährt. Der Bus 100X fährt über die Autobahn.

Sehenswürdigkeiten in Villefranche sur Mer und Umgebung

Bummel durch Villefranche sur Mer

Bummel durch Villefranche sur Mer

Bei einem Bummel durch Villefranche sur Mer kann man südfranzösisches Flair genießen. Es gibt aber auch einige Sehenswürdigkeiten. Direkt am Hafen befindet sich die Kapelle St. Pierre, die in den 1950er-Jahren von Jean Cocteau ausgemalt wurde. Ganz in der Nähe ist die mittelalterliche Rue Obscure. Die Straße wurde total überbaut und wirkt fast wie ein Tunnel. In der Zitadelle gibt es interessantes Kunst-Museum.

Direkt unterhalb des Bahnhofes von Villefranche sur Mer befindet sich ein schöner Strand. Für einen Tag am Strand lohnt es nicht nach Nizza zu fahren.

Nizza

Stadtrundfahrt in Nizza

Stadtrundfahrt in Nizza

Vom Bahnhof in Nizza (Nice-Ville) kann man das Zentrum gut zu Fuß erkunden. Bis zur Promenade des Anglais sind es ca. 1,5 Kilometer. Die Touristeninformation hat ein Büro an der Promenade des Anglais Nr. 5 und am Bahnhof Nice Ville. Wer nicht gerne läuft, könnte den Sightseeing-Bus von Nice L’open tour nehmen. Der Bus hält an allen Sehenswürdigkeiten. Über die Stadt verteilt gibt es zudem zahlreiche Stationen mit Mietfahrrädern.

Nizza wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. von Marseille aus gegründet und erhielt den Namen Nicaea („Siegesstadt”). Von der später zusätzlich angelegten Römerstadt sind im Stadtviertel Cimiez noch Ruinen der Thermen und des Amphitheaters zu sehen. Im Mittelalter gehörte die Stadt zur Grafschaft Provence, dann zum Herzogtum Savoyen. Vorwiegend aus dieser Zeit stammt die über dem Hafen gelegene Altstadt. Diese lebendige Viertel um den Platz Cours Saleya präsentiert sich mit zahlreichen barocken Bauten und einer bunten Gastronomieszene. In den malerischen Gassen gibt es unzählige kleine Läden. Im Süden wird der Cours Saleya von einer Reihe von Flachdachhäusern gesäumt, in die mittlerweile nette, kleine Restaurants, Boutiquen und Galerien eingezogen sind. Die Nordseite wird von der prachtvollen Chapelle de la Misericorde beherrscht.

Promenade des Anglais

Promenade des Anglais

Am südwestlichen Ende der Altstadt beginnt die berühmte Promenade des Anglais die bis heute das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt Nizza ist. An der 32 Meter breiten und etwa 7 Kilometer langen palmenbestandene Uferstraße stehen große Hotels und elegante Villen. Darunter das berühmte Negresko. Die Promenade geht im Osten in den Quai des Etats-Unis über, von dem aus ein Aufzug zum Schlossberg hinaufführt. An die Stelle des Schlosses ist eine hübsche Anlage getreten (schöner Blick auf Nizza).

Monaco

Monte Carlo

Monte Carlo

Monaco hat nur eine Fläche von etwa 2 Quadratkilometer und gut 33.000 Einwohner. Man kann den (nach dem Vatikan) kleinsten Staat der Erde sehr gut zu Fuß erkunden. Die Entfernungen sind nicht sehr groß und öffentliche Fahrstühle und Rolltreppen helfen dabei, Steigungen zu überwinden. Man kann sich aber auch durch die Stadt fahren lassen. Eine kleine Touristenbahn (monacotours.mc) startet vor dem Ozeanographischen Museum zu Rundfahrten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Und trotz der geringen Größe gibt es einen Sightseeing-Bus. Der offene Bus von Monaco le Grand Tour hält an 12 Haltestellen. Informationen zur Vorbereitung Ihres Besuches finden Sie auf der Webseite der Touristeninformation.

Monaco ist dicht besiedelt. Nirgendwo sonst leben so viele Millionäre. Da es keine Steuerpflicht gibt, hat sich Monaco zu einem Paradies für Leute entwickelt, die dem Fiskus entkommen wollen. Seine Attraktivität verdankt der Zwergstaat in erster Linie seinem Ruf, glamouröser Tummelplatz der oberen Zehntausend zu sein – und der in der Öffentlichkeit sehr präsenten, skandalumwitterten Fürstenfamilie.

Rundfahrt durch Monaco

Rundfahrt durch Monaco

Die wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander. Das malerische, von mittelalterlichen Gassen durchzogene historische Zentrum erstreckt sich über einen 60 Meter hohen Felsen im Süden der Hafenbucht. Hier befindet sich auch das Palais Princier, die Residenz des Fürsten. Prunkräume sind der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden und können besichtigt werden. Vor dem Hauptportal findet jeden Tag um 11.55 Uhr eine Wachablösung statt. Ein Stück weiter südlich des Palastes lockt das 1910 von Fürst Albert I. eingeweihte Ozeanografische Museum nicht nur mit mehreren Aquarien, sondern auch mit Filmen von Jacques Cousteau. Gegenüber ragen die im Sonnenlicht glitzernden Hochhäuser von Monte Carlo in den Himmel empor. Hauptattraktion ist natürlich die prachtvolle Place de Casino mit der weltberühmten Spielbank und dem altehrwürdigen Hotel de Paris – eine der teuersten und exklusivsten Herbergen Europas.

Ein Besuch des berühmten Spielkasinos von Monte Carlo gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Monaco-Besuchs. Diese mittlerweile fast 150 Jahre alte Institution hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass Monaco als Refugium der Reichen und Schönen in aller Welt bekannt ist. Einst war das Kasino der »besseren Gesellschaft« vorbehalten. Die europäische Aristokratie und der amerikanische Geldadel spielten hier um Millionen. Heute steht es prinzipiell jedermann offen – allerdings sind für die Herren ein Anzug nebst Krawatte Pflicht. Nichts für Landausflügler.

Frontier Theme